Wissenswertes zur Zahngesundheit
Zähneputzen bei Kindern: So lernen Kinder mit Spaß richtig putzen
In vielen Badezimmern spielen sich allabendliche Dramen ab – denn auf das Zähneputzen haben Kinder oft gar keine Lust. Doch es ist wichtig, dass bereits mit dem Durchbruch des ersten Zahns eine regelmäßige Putzroutine begonnen wird – leichter gesagt als getan?
Dieser Artikel gibt Eltern wertvolle Tipps, damit das Zähneputzen zum Vergnügen wird.
Weiterhin ist bei kleinen Kindern das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt. Erst im Alter von drei Jahren ist dieser Prozess abgeschlossen. Kariöse Infektionen können daher leicht auf andere Körperbereiche übergreifen und die gesunde Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.
Dieser Artikel gibt Eltern wertvolle Tipps, damit das Zähneputzen zum Vergnügen wird.
Warum Zähneputzen bei Kindern so wichtig ist
Bereits im Alter von vier bis acht Monaten bekommen Kinder ihren ersten Zahn. Ein großer Meilenstein in der Entwicklung des Sprösslings. Doch diese kleinen Kinderzähne – auch Milchzähne genannt – sind äußerst empfindlich. Bei Milchzähnen ist der Zahnschmelz wesentlich dünner als bei bleibenden Zähnen, daher sind sie deutlich anfälliger für Karies.Weiterhin ist bei kleinen Kindern das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt. Erst im Alter von drei Jahren ist dieser Prozess abgeschlossen. Kariöse Infektionen können daher leicht auf andere Körperbereiche übergreifen und die gesunde Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.
Tipps für richtiges Zähneputzen bei Kleinkindern
Mit dem Durchbruch des ersten Zahns sollte mit dem Zähneputzen begonnen werden. Einem Kleinkind die Notwendigkeit des täglichen Putzens beizubringen, ist schlichtweg unmöglich. Daher ist es wichtig, besonders vorsichtig und behutsam vorzugehen. Mit einigen Tipps kann das Zähneputzen jedoch gut gemeistert werden:- Sanfte Musik: Für ein Baby ist das Zähneputzen ein ungewohntes Gefühl und kann leicht beängstigend wirken. Lassen Sie daher stets beruhigende und kleinkindgerechte Hintergrundmusik laufen, um eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen.
- Sicherheit vermitteln: Nehmen Sie das Kind auf den Schoß und wiegen Sie es ein bisschen hin und her, um ihm Sicherheit zu vermitteln. Der Arm der Mutter ist für ein Kind dieses Alters in der Regel der sicherste Ort der Welt.
- Kinderzahnbürste und Kinderzahnpasta verwenden: Verwenden Sie eine besonders weiche, kleine Zahnbürste, die für Kinder dieses Alters geeignet ist, sowie eine besonders milde Zahnpasta.
- Sanft reinigen, nicht schrubben: Für das Kind ist die Zahnbürste ein unangenehmer Fremdkörper im Mund. Um Ängste und Verletzungen zu vermeiden, reinigen Sie den ersten Zahn einmal pro Tag sehr sanft und nur für ein paar Sekunden. Später kann die Putzroutine auf zweimal täglich erhöht werden, sollte jedoch stets vorsichtig durchgeführt werden.
So macht auch größeren Kindern das Zähneputzen Spaß
Hat Ihr Kind das Kleinkindalter bereits hinter sich, kann es aktiver in den Zähneputzprozess eingeschlossen werden. Neben der gründlichen Reinigung sollte dabei Spaß an erster Stelle stehen:- Mitentscheiden lassen: Für Kinder ist es wichtig, dass ihre Meinung berücksichtigt wird. Lassen Sie Ihr Kind daher die Zahnbürste und die Zahnpasta selbst aussuchen. Mit Lieblingsfarbe und -geschmack macht das Zähneputzen gleich mehr Spaß.
- Gemeinsam putzen: Kinder lernen nicht, indem man ihnen sagt, was sie tun sollen, sondern indem Eltern ihnen wichtige Regeln vorleben. Putzen Sie also gemeinsam mit Ihrem Kind die Zähne, am besten jeden Abend zur selben Zeit.
- Spielendes Zähneputzen lernen: Lernen fällt noch leichter, wenn es spielerisch geschieht. Das ist beim Zähneputzen nicht anders. Je mehr Spaß die Kinder haben, umso weniger werden sie sich gegen eine regelmäßige Putzroutine sträuben. Putzen Sie also mit Ihrem Kind die Zähne nach dem Takt lustiger Zahnputzlieder. Dabei lernen sie ganz nebenbei, wie lange sie die Zähne putzen müssen. Auch die Fantasie sollte nicht zu kurz kommen: So können beim Zähneputzen schaurige Bakterienmonster bekämpft werden, und die Zahnbürste darf sich gerne in einen bunten Zauberstab verwandeln. Erlaubt ist, was Spaß macht!
- Lob als Belohnung: Nachdem die Zähne gründlich geputzt wurden, darf es auch gerne eine kleine Belohnung geben. Lob ist dabei die beste Variante. Eltern können jedoch auch Tage mit erfolgreichem Zähneputzen zählen, und nach einer Woche gibt es ein kleines Geschenk, wie z. B. einen Aufkleber oder Malstifte. Süßigkeiten sollten natürlich nicht dazu zählen.


