Wissenswertes zur Zahngesundheit
Nuckelflaschenkaries: So schützen Sie die Milchzähne Ihres Kindes
Für viele Kleinkinder ist die Nuckelflasche ein treuer Begleiter – zum Einschlafen, zum Beruhigen oder einfach zwischendurch. Doch eine scheinbar harmlose Gewohnheit kann die Milchzähne dauerhaft schädigen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Nuckelflaschenkaries entsteht, woran Sie sie erkennen und wie Sie ihr wirksam vorbeugen können.
Nuckelflaschenkaries zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Vorschulalter. Aktuellen Erhebungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege zufolge sind in Deutschland etwa 10 bis 15 Prozent der Dreijährigen betroffen. Typisch für Nuckelflaschenkaries ist ihr Verlauf: Zunächst sind meist die oberen Schneidezähne betroffen, da sie am längsten und direktesten mit der Flüssigkeit aus der Flasche in Kontakt kommen. Die unteren Schneidezähne bleiben häufig länger verschont, weil Zunge und Speichel sie teilweise schützen. Schreitet die Erkrankung fort, können auch die Backenzähne und schließlich nahezu das gesamte Milchgebiss betroffen sein.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Nuckelflaschenkaries entsteht, woran Sie sie erkennen und wie Sie ihr wirksam vorbeugen können.
Was ist Nuckelflaschenkaries?
Nuckelflaschenkaries, auch frühkindliche Karies genannt, ist eine besondere Form der Karies, die vor allem Säuglinge und Kleinkinder betrifft. Sie entsteht, wenn die Zähne immer wieder mit zucker- oder säurehaltigen Getränken wie Fruchtsäften, gesüßten Tees oder gesüßter Milch aus der Nuckelflasche in Kontakt kommen. Vor allem häufiges Nuckeln oder das Einschlafen mit der Flasche erhöht das Risiko, weil die Flüssigkeit die Zähne über einen langen Zeitraum hinweg umspült und der Speichel die Säuren während des Schlafs nur noch eingeschränkt neutralisieren kann.Nuckelflaschenkaries zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Vorschulalter. Aktuellen Erhebungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege zufolge sind in Deutschland etwa 10 bis 15 Prozent der Dreijährigen betroffen. Typisch für Nuckelflaschenkaries ist ihr Verlauf: Zunächst sind meist die oberen Schneidezähne betroffen, da sie am längsten und direktesten mit der Flüssigkeit aus der Flasche in Kontakt kommen. Die unteren Schneidezähne bleiben häufig länger verschont, weil Zunge und Speichel sie teilweise schützen. Schreitet die Erkrankung fort, können auch die Backenzähne und schließlich nahezu das gesamte Milchgebiss betroffen sein.
Welche Folgen kann unbehandelte Nuckelflaschenkaries haben?
Bleiben kariöse Milchzähne unbehandelt, drohen Schmerzen, Entzündungen und im fortgeschrittenen Stadium sogar Abszesse. Da Milchzähne als Platzhalter für die bleibenden Zähne dienen, kann ein vorzeitiger Zahnverlust zu Verschiebungen im Kiefer und zu späteren Fehlstellungen führen. Auch das Kauen, die Sprachentwicklung und nicht zuletzt das allgemeine Wohlbefinden des Kindes können darunter leiden. Weil viele Eltern die ersten Anzeichen – helle, kreideartige Flecken am Zahnschmelz – nicht als Warnsignal erkennen, wird die Erkrankung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium bemerkt.Wie können Eltern vorbeugen?
Mit ein paar Gewohnheiten lässt sich das Risiko für Nuckelflaschenkaries deutlich senken:- Ausschließlich Wasser oder ungesüßten Tee in die Flasche füllen, keine Säfte, Limonaden oder gesüßte Milch.
- Die Flasche nicht als dauerhafte Nuckel- oder Einschlafhilfe verwenden und sie nicht mit ins Bett geben.
- Kinder möglichst ab dem ersten Geburtstag an das Trinken aus Becher oder Glas gewöhnen.
- Mit dem Durchbruch des ersten Zahns zweimal täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta putzen – bis zum zweiten Geburtstag genügt eine reiskorngroße Menge.
- Regelmäßige zahnärztliche Kontrolltermine wahrnehmen: Gesetzlich versicherte Kinder haben bereits ab dem sechsten bis zum 33. Lebensmonat Anspruch auf zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen.


