Wissenswertes zur Zahngesundheit
Knochenabbau durch Parodontitis: Ursachen und Behandlung
Der Kieferknochen gibt den Zähnen festen Halt. Wird er abgebaut, kann diese Verankerung zunehmend verloren gehen. Eine häufige Ursache dafür ist eine unbehandelte Parodontitis. Da der Knochenabbau meist schleichend verläuft und zunächst kaum Beschwerden verursacht, bleibt er oft lange unbemerkt.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie es bei einer Parodontitis zu Knochenabbau kommt, woran Sie mögliche Anzeichen erkennen und wie sich die Erkrankung behandeln lässt.
Die Entzündung aktiviert knochenabbauende Zellen, sogenannte Osteoklasten. Dadurch wird der Alveolarknochen, also der Teil des Kieferknochens, der die Zähne umgibt und verankert, nach und nach abgebaut.
Sicher feststellen lässt sich Knochenabbau nur durch eine zahnärztliche Untersuchung. Dabei wird mit einer feinen Sonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Ergänzend zeigen Röntgenaufnahmen, wie weit der Knochen bereits zurückgegangen ist.
Auch spätere Behandlungen können dadurch erschwert werden. Für ein Zahnimplantat ist ausreichend Kieferknochen erforderlich. Ist das Knochenangebot zu gering, kann vor der Implantation ein Knochenaufbau erforderlich sein.
Bei bestimmten Knochendefekten kann jedoch eine regenerative Behandlung – ein sogenannter Knochenaufbau – infrage kommen. Dabei wird versucht, den Zahnhalteapparat und einen Teil des verloren gegangenen Knochens wieder aufzubauen. Dabei können Knochenersatzmaterialien eingesetzt werden, die als Gerüst für die Neubildung von körpereigenem Knochen dienen. Nach und nach kann neuer Knochen in diesen Bereich einwachsen und den Defekt teilweise auffüllen. Ob eine solche Behandlung möglich ist, hängt unter anderem davon ab, wo und in welcher Form der Knochen abgebaut wurde.
Auch wenn bereits Kieferknochen verloren gegangen ist, können betroffene Zähne bei erfolgreicher Behandlung und regelmäßiger Nachsorge häufig noch lange erhalten werden.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie es bei einer Parodontitis zu Knochenabbau kommt, woran Sie mögliche Anzeichen erkennen und wie sich die Erkrankung behandeln lässt.
Wie entsteht Knochenabbau bei Parodontitis?
Auslöser ist bakterieller Zahnbelag, der sich am Zahnfleischrand und unterhalb des Zahnfleischrandes festsetzt. Reagiert das Immunsystem dauerhaft auf diese Bakterien, entsteht eine chronische Entzündung. Dadurch löst sich das Zahnfleisch zunehmend vom Zahn, sodass sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ein Spalt bildet. Diese sogenannte Zahnfleischtasche bietet Bakterien ideale Bedingungen, um sich weiter auszubreiten. Die Entzündung dringt von dort immer tiefer in das umliegende Gewebe vor. Betroffen sind dabei alle drei Strukturen des Zahnhalteapparats: das Zahnfleisch, die feinen Fasern, die die Zahnwurzel mit dem Kieferknochen verbinden, und schließlich der Kieferknochen selbst.Die Entzündung aktiviert knochenabbauende Zellen, sogenannte Osteoklasten. Dadurch wird der Alveolarknochen, also der Teil des Kieferknochens, der die Zähne umgibt und verankert, nach und nach abgebaut.
Woran lässt sich Knochenabbau erkennen?
Der Verlust von Kieferknochen verläuft meist schleichend und verursacht zunächst keine Schmerzen. Deshalb bleibt er häufig lange unbemerkt. Mögliche Anzeichen sind Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch, wodurch die Zähne länger erscheinen, sowie zunehmend lockere oder wandernde Zähne. Bei starken Raucherinnen und Rauchern tritt häufig kein Zahnfleischbluten auf, da die Durchblutung des Gewebes eingeschränkt ist. Dadurch bleibt die Erkrankung oft noch länger unentdeckt.Sicher feststellen lässt sich Knochenabbau nur durch eine zahnärztliche Untersuchung. Dabei wird mit einer feinen Sonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Ergänzend zeigen Röntgenaufnahmen, wie weit der Knochen bereits zurückgegangen ist.
Welche Folgen hat unbehandelter Knochenabbau?
Schreitet der Knochenabbau ungebremst fort, verlieren die betroffenen Zähne zunehmend ihren Halt im Kiefer. Sie werden locker, können sich verschieben und im schlimmsten Fall ausfallen.Auch spätere Behandlungen können dadurch erschwert werden. Für ein Zahnimplantat ist ausreichend Kieferknochen erforderlich. Ist das Knochenangebot zu gering, kann vor der Implantation ein Knochenaufbau erforderlich sein.
Kann sich abgebaute Knochensubstanz wieder aufbauen?
Einmal verlorener Kieferknochen lässt sich durch die Behandlung einer Parodontitis in der Regel nicht vollständig zurückgewinnen. Das wichtigste Ziel der Therapie ist deshalb, die Entzündung zu stoppen und einen weiteren Knochenabbau zu verhindern.Bei bestimmten Knochendefekten kann jedoch eine regenerative Behandlung – ein sogenannter Knochenaufbau – infrage kommen. Dabei wird versucht, den Zahnhalteapparat und einen Teil des verloren gegangenen Knochens wieder aufzubauen. Dabei können Knochenersatzmaterialien eingesetzt werden, die als Gerüst für die Neubildung von körpereigenem Knochen dienen. Nach und nach kann neuer Knochen in diesen Bereich einwachsen und den Defekt teilweise auffüllen. Ob eine solche Behandlung möglich ist, hängt unter anderem davon ab, wo und in welcher Form der Knochen abgebaut wurde.
Auch wenn bereits Kieferknochen verloren gegangen ist, können betroffene Zähne bei erfolgreicher Behandlung und regelmäßiger Nachsorge häufig noch lange erhalten werden.


