Wissenswertes zur Zahngesundheit
Implantat oder Brücke – die wichtigsten Unterschiede
Fehlt ein Zahn, stehen viele Patientinnen und Patienten vor derselben Frage: Soll die Lücke mit einem Implantat oder mit einer Brücke geschlossen werden? Beide Verfahren haben sich seit vielen Jahren bewährt, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Funktionsweise, ihrer Behandlung, ihrer Haltbarkeit und ihrem Pflegeaufwand.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Implantat und Brücke unterscheiden, welche Vor- und Nachteile die beiden Versorgungen bieten und welche Lösung für wen infrage kommt.
Da keine künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingesetzt wird, werden die Kaukräfte in diesem Bereich nicht mehr auf den Kieferknochen übertragen. Dadurch kann sich der Knochen unter dem Brückenglied im Laufe der Zeit zurückbilden
Da das Implantat die beim Kauen entstehenden Kräfte ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel an den Kieferknochen weiterleitet, bleibt der Knochen an dieser Stelle in der Regel besser erhalten.
Auch bei der täglichen Reinigung gibt es Unterschiede. Ein Implantat lässt sich ähnlich wie ein natürlicher Zahn mit Zahnbürste und Zahnseide reinigen. Unter einer Brücke können sich Speisereste und bakterielle Beläge leichter ansammeln. Deshalb kommen hier häufig spezielle Hilfsmittel wie Superfloss oder Interdentalbürsten zum Einsatz.
Eine Brücke kostet in der Regel zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Die genaue Höhe richtet sich nach dem Material und der Größe der Brücke. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in beiden Fällen einen Festzuschuss zur Regelversorgung. Dessen Höhe richtet sich nach dem individuellen Befund und erhöht sich bei regelmäßig geführtem Bonusheft. Eine Zahnzusatzversicherung kann einen Teil oder sogar die gesamten verbleibenden Kosten übernehmen.
Ein Implantat eignet sich besonders, wenn die Nachbarzähne gesund sind und nicht beschliffen werden sollen, ausreichend Kieferknochen vorhanden ist und eine möglichst langfristige Lösung gewünscht wird.
Starkes Rauchen, unbehandelte Diabetes oder andere Erkrankungen, die die Wundheilung beeinträchtigen, können die Einheilung eines Implantats erschweren. Auch eine unzureichende Mundhygiene kann den langfristigen Erfolg gefährden. Ob ein Implantat infrage kommt, beurteilt die Zahnärztin oder der Zahnarzt in Abensberg nach einer gründlichen Untersuchung.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Implantat und Brücke unterscheiden, welche Vor- und Nachteile die beiden Versorgungen bieten und welche Lösung für wen infrage kommt.
Wie funktioniert eine Zahnbrücke?
Eine Brücke wird an den benachbarten Zähnen befestigt. Diese sogenannten Pfeilerzähne müssen dafür beschliffen werden, damit sie die Brückenkronen tragen können. Zwischen den beiden Kronen befindet sich ein künstlicher Ersatzzahn, der die entstandene Zahnlücke schließt.Da keine künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingesetzt wird, werden die Kaukräfte in diesem Bereich nicht mehr auf den Kieferknochen übertragen. Dadurch kann sich der Knochen unter dem Brückenglied im Laufe der Zeit zurückbilden
Wie funktioniert ein Zahnimplantat?
Ein Implantat ersetzt nicht nur den fehlenden Zahn, sondern auch dessen Wurzel. Es besteht meist aus Titan und wird in einem operativen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt. Dort heilt es innerhalb mehrerer Wochen bis Monate fest in den Knochen ein. Erst danach wird die endgültige Krone auf dem Implantat befestigt.Da das Implantat die beim Kauen entstehenden Kräfte ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel an den Kieferknochen weiterleitet, bleibt der Knochen an dieser Stelle in der Regel besser erhalten.
Unterschiede in der Haltbarkeit und Pflege
Implantate gelten als besonders langlebig. Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen halten sie häufig 15 bis 20 Jahre, oft sogar deutlich länger. Brücken erreichen im Durchschnitt eine Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren. Wie lange sie tatsächlich im Mund verbleiben können, hängt unter anderem vom Zustand der Pfeilerzähne und von einer sorgfältigen Mundhygiene ab.Auch bei der täglichen Reinigung gibt es Unterschiede. Ein Implantat lässt sich ähnlich wie ein natürlicher Zahn mit Zahnbürste und Zahnseide reinigen. Unter einer Brücke können sich Speisereste und bakterielle Beläge leichter ansammeln. Deshalb kommen hier häufig spezielle Hilfsmittel wie Superfloss oder Interdentalbürsten zum Einsatz.
Was kostet die jeweilige Versorgung?
Ein Implantat kostet, einschließlich der Operation, je nach Material, Behandlungsaufwand und individueller Ausgangssituation meist zwischen 2.000 und 4.000 Euro pro Zahn. Ist zuvor ein Knochenaufbau erforderlich, können zusätzliche Kosten entstehen.Eine Brücke kostet in der Regel zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Die genaue Höhe richtet sich nach dem Material und der Größe der Brücke. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt in beiden Fällen einen Festzuschuss zur Regelversorgung. Dessen Höhe richtet sich nach dem individuellen Befund und erhöht sich bei regelmäßig geführtem Bonusheft. Eine Zahnzusatzversicherung kann einen Teil oder sogar die gesamten verbleibenden Kosten übernehmen.
Welche Lösung passt zu wem?
Eine Brücke kann sinnvoll sein, wenn die Nachbarzähne bereits überkront oder stark gefüllt sind, ein operativer Eingriff vermieden werden soll oder eine schnellere und kostengünstigere Versorgung gewünscht wird.Ein Implantat eignet sich besonders, wenn die Nachbarzähne gesund sind und nicht beschliffen werden sollen, ausreichend Kieferknochen vorhanden ist und eine möglichst langfristige Lösung gewünscht wird.
Starkes Rauchen, unbehandelte Diabetes oder andere Erkrankungen, die die Wundheilung beeinträchtigen, können die Einheilung eines Implantats erschweren. Auch eine unzureichende Mundhygiene kann den langfristigen Erfolg gefährden. Ob ein Implantat infrage kommt, beurteilt die Zahnärztin oder der Zahnarzt in Abensberg nach einer gründlichen Untersuchung.


